Alte Herren Futsal- Hallenturnier Eintracht Waltrop
Einleitung
Vollgepackt mit großartigen Dingen, die das Leben schöner machen, strömte das unverwechselbare Weekend-Feeling durch die Luft. Bei herrlich warmen Temperaturen versammelten sich die wohl 12 attraktivsten Männer der Tai Wazees, um den ersten Pokal der noch jungen Vereinsgeschichte zu erobern.
Kadervorstellung

Im Tor wechselten sich der unermüdliche OBMANN Rafael Schulz und der charismatische MVP Marc Gruhlke ab. Für die Abwehr bildeten Christian „Carlos“ Wittig und Fabri – der extra für das Event aus dem Altersheim entlassen wurde – die erste Verteidigungsreihe. Dazu gesellten sich das Lungenwunder Lukas Pzxycxzly und Pasi Schulz, die das Tor mit vollem Einsatz verteidigten.
Den ersten „Teufelsdreier“ bildeten unser Premiumsponsor Tim Dagobert van Gradowski, die neue deutsche Sturmhoffnung der A-Nationalmannschaft Dennis Springenberg und der legendäre Streudienstfahrer der westlichen Hemisphäre, Herr Dark Mark.
Das andere, nicht weniger beeindruckende Konglomerat setzte sich aus Jan Stauder, Samet Çokgüzel und dem Marlboro-Männchen Damian Pzxycxzly zusammen. Auf dieses Trio darf im Laufe dieses Artikels noch genauer eingegangen werden…
Turnierverlauf

Adler Hessler 2:0
Im ersten Spiel trafen wir direkt auf eine sehr starke Mannschaft aus Hessler. Das Match war spannend und keineswegs ausgeglichen, doch ausnahmsweise waren wir effizient. Vorne trafen wir die richtigen Entscheidungen, und hinten zeigte Rafa einfach eine unglaubliche Leistung im Tor. Ich bin sicher, dass die Spieler von Hessler noch lange Albträume von dieser überragenden Vorstellung unseres Goalies haben werden!
Waltrop Adler 1:5
Dieses Spiel könnte sowohl Fluch als auch Segen für unseren weiteren Turnierverlauf gewesen sein. Wir spielten dominant, beherrschend und zeigten wirklich starken „Alter Herren“-Fußball. Die Laufbereitschaft war hoch, der Ball sowie der Gegner wurden laufen gelassen, und es wurde viel miteinander gesprochen. Zu diesem Zeitpunkt dachte wohl jeder, dass wir der absolute Topfavorit auf den Titel sind. Leider, und das ist eine bittere Erkenntnis, glaubten wohl besonders wir selbst zu sehr daran…
Rhenania Adler 3:2
Nach dem sehr guten Spiel gegen Waltrop und einer einstündigen Pause kam dann jedoch der hohe Fall… Nichts war mehr zu sehen von den ersten beiden Auftritten. Alle genannten Attribute waren plötzlich passé. Stattdessen war der Auftritt hektisch, dumm und arrogant. Wir gingen mit einer Selbstverständlichkeit in das Spiel, als ob der Sieg schon sicher wäre. Zurecht wurden wir eines Besseren belehrt. Nach dem Spiel war die Stimmung natürlich erstmal im Keller. Es wurde gesprochen, und das auch nicht gerade freundlich. Zum Glück war nur ein Spiel Pause, sodass wir diese angefressene Stimmung direkt in positive Energie umwandeln konnten.
Börnig Adler 1:5
Da waren sie wieder, die schizophrenen „alten Herren“. Die Laufbereitschaft war hoch, der Ball und der Gegner wurden laufen gelassen, und es wurde viel miteinander gesprochen. So macht Fußball/Futsal Spaß! Mit dieser Einstellung ging auch die Stimmung wieder nach oben, und man war zuversichtlich, noch den ersten Platz zu holen.
Adler : Lüner SV 1:5
Das letzte Spiel gegen den Lüner SV sollte die Entscheidung bringen. Wir wussten, dass nur ein Sieg uns den ersten Platz sichern konnte, doch leider lief es ganz anders. Schon von Anfang an bekamen wir keinen Zugriff auf das Spiel. Lünen spielte mit viel Tempo und Entschlossenheit, während wir uns zu viele Fehler leisteten. Die Nervosität war uns anzumerken, und der Gegner nutzte jede Unachtsamkeit konsequent aus.
Mit einem Endstand von 1:5 war die Niederlage klar und verdient. Die Differenz war einfach zu hoch, um noch eine Chance auf den Titel zu haben. Trotz unserer Bemühungen war die Luft nach dem ersten Gegentor raus, und wir konnten uns nicht mehr aufbäumen.
Die Enttäuschung war groß, doch das Spiel gegen Lünen entschied nicht nur den Turniersieg, sondern legte auch offen, dass das Turnier schon früher – im Spiel gegen Rhenania – verloren wurde.
Fazit

Das Trio Infernale
Gerne möchte die Redaktion noch einmal auf das „Trio Infernale“ eingehen, das im Verlauf des Turniers für einige denkwürdige Momente sorgte. Besonders hervorzuheben ist Herr Samet, der es geschafft hat, einen Gegner so unglücklich – oder vielleicht auch absichtlich – anzuschießen, dass seine Ecke direkt ins Tor ging. Ein wahrer Glücksgriff, der den Gegner sicher noch lange beschäftigen wird!
Der MVP-Award geht dieses Mal an das „Marlboro Männchen“ Damian. Er hat es in einer 20-minütigen Pause geschafft, mehr Zigaretten zu rauchen als Flaschen in einem 24er-Kasten. Trotz dieser Zigarettenorgie war es er, der in jedem Spiel von A wie „Aggressionen“ bis Z wie „Zweikampf“ alles gezeigt hat. Ein wahrer Allrounder, der in der Hitze des Gefechts niemals den Kopf verlor.
Doch die wahre Geschichte des Turniers gehört eindeutig Jan Stauder. Zum ersten Mal seit 30 Jahren nahm er an einem Wettkampf teil, ohne sich während oder nach dem Spiel mit prozenthaltigen Erfrischungsgetränken zu stärken. Sicher, es ist verlockend, ihn als den „Alleinschuldigen“ für unser schlechtes Abschneiden auszumachen, doch wir wollen ihm diesen Fauxpas nicht zu hart ankreiden. Es bleibt zu hoffen, dass ein Spieler seiner Qualität diesen Fehler nicht noch einmal begeht.
In diesem Sinne danke ich allen „alten Säcken“ für dieses Turnier und hoffe auf noch viele weitere positive und verrückte Erlebnisse mit diesen großartigen Tattergreisen.
Ein besonderer Dank geht auch an unsere hervorragende Fotografin Carina, die das gesamte Turnier mit ihrem Blick für Details festgehalten hat.